Crombach (Sankt Vith), Wallonië, Luik
- Naam
- Emmelser Mühle
- Ligging
- Nieder-Emmels
4784 Crombach (Sankt Vith)
op de Emmels
Wallonië - Luik
- Geo positie
- 50.273487, 6.065825 (Google Streetview)
- Eigenaar
- Privaat
- Gebouwd
- 1798
- Type
- Bovenslag watermolen
- Functie
- Korenmolen
- Kenmerken
- Natuurstenen gebouw
- Gevlucht/Rad
- Bovenslagrad (verwijderd, thans klein sierrad)
- Inrichting
- Verwijderd
- Toestand
- Gerenoveerd als woonhuis
- Bescherming
- niet,
Niet beschermd - Molenaar
- Geen
- Openingstijden
- Niet toegankelijk
- Database nummer
- 2137
Karakteristiek
Beschrijving / geschiedenis
Die Höhenlage reicht von 480 m NN unterhalb der Emmelser Mühle bis zu 577 m NN auf der höchsten Stelle des Emmelser Gemeindelandes. Die Höhenlage der bebauten Fläche liegt zwischen 482 m (Mühle) bis 540 m (Haus Hermann).
Die Pferde werden vorn an die Karre gespannt und der Landwirt macht sich mit seinem Gehilfen auf den Weg zur nächstgelegenen Mühle so wie es ihm die Herrscher von Oranien-Nassau vorschreiben.
Zu dieser Zeit (18.Jh.) gab es in der Herrschaft St.Vith sechs Bannmühlen und sieben Privatmühlen. Bannmühlen finden wir in Neidingen, Recht, Neundorf, Amel, Montenau und Wirtzfeld. Die Bauern waren dem Mahlzwang verpflichtet. Erst nachdem die Franzosen unser Gebiet besetzt hatten (ab1795) entfiel der Mahlzwang und jedermann konnte eine Mühle betreiben, so auch der Ackerer Hubert Wiesemes aus Nieder-Emmels.
Der Weg dorthin ist mühsam, uneben, steinig. Zur Mittagszeit wird eine Rast eingelegt. Der Bauer Johann und sein Knecht essen eine Suppe. Rasch wird sich wieder auf den Weg gemacht, denn bis zur Emmelser Mühle benötigen sie noch einige Stunden. Die Mühle liegt abgelegen vom Dorf in einem grünen Tal.
Das schmale Bächlein, die „Emmels" schlängelt sich an der Mühle vorbei. Sie wird später in die „Amel" münden. Bauer Johann sucht die Emmelser Mühle wegen der Getreidemühle auf, wo der Müller Hubert das Korn zu Mehl zermahlen wird. Der Schrot bleibt zum Füttern des Viehs übrig.
Andere Bauern aus dem umliegenden Gebiet bringen ihr Holz und lassen es in der Sägemühle zurechtsägen. Die Ölmühle dient zum Mahlen von Gras und Raps. In der St.Vither Gegend gab es außerdem noch Lohmühlen in denen geschälte und gehäckselte Rinde junger Eichen zu Lohe (einem Gerbstoff der zur Herstellung von Leder verwendet wird) verarbeitet.
Bereits von Weitem erblickt er die Kornmühle, welche zwischen 1798 und 1921 mehrfach vergrößert wurde.
Das riesige Mühlrad, welches einen Durchmesser von vier bis fünf Meter hat dreht sich eifrig und ist vor Ort hergestellt worden. Je größer das Gewicht des auffangenden Rades, desto höher ist die Leistung. Das herabfließende Wasser dreht das Mühlrad . Es fließt ausreichend Wasser. Zum Glück !
Denn wenn der Wasserstand zu niedrig ist, muss die Wasserreserve im oben angelegten Mühlenweiher abgelassen werden.
So war es zu Beginn des neunzehnten Jahrhunderts.
In noch viel früheren Zeiten, im zehnten und elften Jahrhundert wurden die Mühlen durch Tierkraft angetrieben. Später nutzte man die Wasserkraft zum Antrieb. Im neunzehnten Jahrhundert trieben die Dampfmaschinen das Mahlwerk an.
1921 wurde die Emmelser Mühle modernisiert. Mehrere mühsame Arbeitsgänge wurden vereinfacht.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde dann auch die Mühle von Emmels mit elektrischem Strom versorgt.
Mit der Modernisierung gaben nach und nach immer mehr Mühlen ihre Tätigkeit auf. Der Fortschritt kam auf und Mühlen wurden durch Fabriken ersetzt.
Heute sind viele Mühlen Erinnerungen an alte Zeiten oder stehen unter Denkmalschutz. So manches Gebäude wurde abgerissen, als Wohnraum umfunktioniert oder aber auch als Geschäft oder Hotel.
Die Emmelser Mühle lebt heute ebenfalls in der Vergangenheit und wurde vor über zwanzig Jahren stillgelegt während das Wohnhaus noch existiert.
H. Marquet
Literatuur
H. Marquet, "Die Geschichte der Emmelser Mühle", Zwischen Venn und Schneifel, 1989, nr. 7, p. 108-111; nr. 8, p. 125-127, 129.
Aloys Paquet, "Heimaterde 1. Teil"
Eva Maria Schmidt, "Aus Korn wird Brot"
„Zwischen Venn und Schneifel" 4/1989, 5/1989, 7/1989, Geschichts- und Museumsverein
C. Becker & K. Besel, "Unterwegs in Eifel & Ardennen"
Jugend erforscht Geschichte. 5. Schuljahres des Königlichen Athenäums St.Vith (Lehrerin: Doris Langer): "Mühlen - Die Emmelser Mühle", Sankt-Vith, 2004.
Kgl. Athenäum: 5. Schuljahr, D. Langer, "Die Emmelser Mühle", Zwischen Venn und Schneifel, 2004, nr. 6, p. 114-115.
Hervé Hasquin e.a., "Commnunes de Belgique: dictionnaire d'histoire et de géographie administrative. Wallonie", 2 vol., Bruxelles, La Renaissance du livre, 1980-1983.
Herman Holemans, "Enquète auprès des communes de la Province de Liège", 1984.
Lucien Simon, "Moulins de chez nous", Dison, Fondation Adolphe Hardy, 1992.